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Blog der Lovania-Akademie

Tags >> Privatschulen
Sep 03
2010

Privatschulfinanzierung & Sprachlerntipps

Posted by Bianca in Privatschulen , Jobs , Aktuelles , Abgeschrieben

Kürzungen bei Privatschulfinanzierung geplant
Noch vor wenigen Monaten titelten Schlagzeilen „Privatschulen werden immer beliebter“ oder „Steigende Schülerzahl an Privatschulen“. Doch trotz dieser positiven Entwicklung und steigender Nachfrage nach freien Plätze plant die Sächsische Landesregierung die staatliche Finanzhilfe für Schulen in freier Trägerschaft um 10 Prozent zu kürzen. Sowohl Kirchen (als Träger einiger Privatschulen) als auch Politik und weitere Träger freier Bildungseinrichtungen zeigen Unverständnis über das geplante Vorhaben und kündigten Proteste an. Sie befürchten nicht nur ein Absinken der Unterrichtsqualität sondern sehen auch die Bereicherung und Vielfalt der Schullandschaft in Gefahr.  
Quelle: presseportal.de


Tipps zum Sprachenlernen

..., zum Überwinden des „inneren Schweinehundes“ sowie zur Auffrischung vergessener Sprachkenntnisse gibt Inez Sharp – Chefredakteurin der Zeitschrift Spotlight – im SprachenNetz-Blog.

Fremdsprachenkorrespondenten?

...werden auch in Sachsen gesucht. Zum Beispiel in Leipzig und Dresden.

Apr 08
2010

Von Traumberufen, Ausbildungsverträgen und Jobangeboten

Posted by Bianca in Privatschulen , Lovania , Jobs , Events , Ausbildung , Aktuelles

Lovania-News: Traumberufe mit Fremdsprachen
„Wozu brauchen wir Fremdsprachen?“ – mit dieser Frage eröffnete Ulrike Beyler am 30. März ihren Vortrag „Traumberufe mit Fremdsprachen“ in der LOVANIA-Akademie und gab nicht nur auf diese sondern auch viele weitere Fragen wertvolle Tipps und Antworten.
Zum Beispiel darauf, worin der Unterschied zwischen Fremdsprachenberufen und Berufen mit Fremdsprachen besteht, was sich hinter Bezeichnungen wie Proofreader, Modell Booker, Dolmetscher und Interkultureller Berater verbirgt oder welche Einsatzmöglichkeiten sich angehenden Fremdsprachenkorrespondenten bieten. Ulrike Beyler – selbst ausgebildete Übersetzerin, Fremdsprachenkorrespondentin und Job-Coach – weiß dabei, worauf es bei der Wahl des richtigen „Traumberufes mit Fremdsprachen“ bzw. der „richtigen“ Fremdsprache ankommt: nämlich darauf, eigenen Interessen und Vorlieben für eine Sprache bzw. einen Kulturraum zu folgen...
Herzlichen Dank an Ulrike Beyler!


Bildungs-News
: Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sinkt
6,8% weniger Ausbildungsverträge im Jahr 2009 – so lautet das Ergebnis der Berufsbildungsstatistik des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Während 2008 noch knapp 82.000 Verträge in einem der 350 anerkannten Ausbildungsberufe abgeschlossen wurden, waren es ein Jahr später nur noch 76.300 und damit ca. 5.600 Neuabschlüsse weniger!
Einzig für die Bereiche „Öffentlicher Dienst“ und „Hauswirtschaft“ entschieden sich 3,4 bzw. 2,2 Prozent mehr Auszubildende als 2008. Grund für den generellen Rückgang sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.
Quelle: bildungsklick.de
Job-News: „Fremdsprachenkorrespondent(en)“ gesucht
... 226 aktuelle Stellenangebote bei jobanova.de gefunden ...

Mär 26
2010

Leipzig - Bretagne - Brest - Leipzig

Posted by Bianca in Privatschulen , Lovania , International , Förderung , Ausbildung

15 Lovanier, 3 Länder, knapp 2400 Kilometer: so lautet das Fazit der vergangenen Woche. Während sich der Russisch-Kurs auf Studienfahrt gen Osten, ins knapp 1000 km entfernte Brest (Weißrussland), aufmachte, schlug der Französisch-Kurs die entgegengesetzte Richtung ein und reiste rund 1400 km nach Guingamp (Bretagne).

Sowohl in Frankreich als auch Weißrussland wurden unsere Lovanier herzlich empfangen. Erste optische Eindrücke gibt es nun zu sehen...
Unser Dank gilt der UCO Bretagne Nord, der Puschkin-Universität Brest, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk sowie allen Organisatoren und Dozenten.

Brest, Weißrussland

"Mit einer 15-stündigen Zugfahrt in einem Abteil, in dem man sich zu dritt weder bewegen noch atmen konnte, begann das Abenteuer „Brest-Reise“. Doch das hört sich schlimmer an, als es wirklich war. Am frühen Morgen kamen wir am Hauptbahnhof an und wurden von Sergej Suchoy abgeholt, der unseren Aufenthalt geplant hatte und uns während der Woche zur Seite stand. Neben dem Russisch-Unterricht an der Uni, bei dem wir vor allem Grammatik und Alltagssprache lernten, haben wir auch viele Ausflüge gemacht. Unter anderem eine Sightseeing-Tour durch Brest mit fachkundiger Erklärung durch Sergej. Außerdem waren wir in einem Naturschutzgebiet sowie in der Festung von Brest, wo es sehr interessant war. Brest ist eine alte und nicht sehr große Stadt, doch sie hat ihren ganz eigenen Charme durch die schönen kleinen Kirchen und die Stadtgestaltung, aber vor allem durch die Menschen. Sie waren uns gegenüber offen und freundlich und wir konnten unsere vorhandenen Sprachkenntnisse bei einem gemeinsamen Essen mit Studenten anwenden (wenn auch nicht immer grammatikalisch korrekt) und ausweiten. Denn es stimmt, was man sagt: Sprache lernt man am besten, wenn man im jeweiligen Land ist und mit den Leuten dort redet. Deswegen war es auch umso trauriger und schade, dass wir dort nur eine Woche blieben. Doch für uns steht fest: wir wollen gerne wieder kommen." (Juliane Schulz, Freko3 )


Bericht der Universität Brest über den Studienaustausch
Guingamp, Bretagne

1400 Kilometer gen Westen – Tagebuch eines Deutsch-Französischen Jugendaustauschs

Im Rahmen ihrer Ausbildung zu Staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondenten begaben sich die Schüler des Französischkurses der LOVANIA-Akademie Leipzig dank finanzieller Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks auf Studienfahrt in die Bretagne. Genauer ins rund 1400 Kilometer entfernte Guingamp. Dort waren sie vom 15. bis 19. März 2010 im Rahmen des „Printemps des Langues“ zu Gast an der Université Catholique de l'Ouest Bretagne Nord. Was sie dort erlebt haben, beschreiben sie in kurzen Tagebucheinträgen...

Montag, 15. März 2010 Nach einer sehr erholsamen Nacht trafen wir uns um neun Uhr morgens im Balzac, einem kleinen Café auf dem Unigelände, wo die französischen Studenten Frühstück für uns vorbereitet hatten: Baguettes und Hörnchen. Anschließend trug uns Antoine – ein Biologiestudent – etwas über den „ökologischen Fußabdruck“ vor. Dabei hatten auch wir die Möglichkeit, unser ökologisches Bewusstsein zu testen. Nach einer Stärkung in der Universitätskantine ging es zum gemeinsamen Lagerwirtschaftskurs mit den französischen Studenten, welche uns anschließend eine Führung durch Guingamp gaben. Gegen halb sechs erreichten wir das Rathaus, wo uns der Bürgermeister der 8000-Einwohner-Stadt nahe der Grenze von l'Armor und l'Argoat empfing.

Dienstag, 16. März 2010
Dienstag Morgen. Die Sonne hat uns aufgeweckt. Wir begannen diesen wunderschönen Tag mit Vorträgen zum Thema „Erneuerbare Energien“. Unser Thema handelte von den Subventionsänderungen in der Solarbranche in Deutschland. Um von allen Zuhörern verstanden zu werden, hielten wir unseren Vortrag auf Deutsch und Französisch. Für uns war es eine völlig neue Erfahrung, vor einem zweisprachigen Publikum zu sprechen. Nach dieser Herausforderung hatten wir Deutschunterricht mit sechs Studenten des dritten Studienjahrs, welche uns mit ihren guten Deutschkenntnissen überraschten.
Im anschließenden Spanischunterricht erklärte uns Dozentin Frau Michel wie man die Vergangenheitsform des Subjonctif benutzt, was wir schon immer wissen wollten. Wir waren sehr erstaunt darüber, dass der Akzent der Franzosen in jeder anderen Sprache hörbar ist. Sehr sympathisch! Schließlich konnten wir unsere Kenntnisse über die französische Geschäftskorrespondenz unter Beweis stellen, indem wir einen Geschäftsbrief verfassten, der sofort von französischen Studenten und Frau Brismontier (Anm.: Verantwortliche Lehrkraft an der UCO BN Guingamp) Korrektur gelesen wurde. Aufgrund des Themas der Woche: „Sprachenfrühling“ fand am Abend eine Vernissage, mit dem Thema „Erneuerbare Energien“, statt. Herr Le Berre, der Universitätsleiter, eröffnete diese mit einer Rede. Auch unsere Austauschstudenten hatten mit sehr viel Mühe ein internationales Buffet vorbereitet.

Donnerstag, 18. März 2010
Der Tag begann mit einer einstündigen Autofahrt zur „Côte de Granit Rose“. Dort angekommen gab es als erstes eine kleine Stärkung mit Madeleines und Cidre, ehe wir zu einer Wanderung durch die wirklich traumhafte Landschaft aufbrachen. Die Steilküste war nicht, wie anzunehmen, rosa, sondern orange. Auf einem dieser Felsen machten wir dann auch unser zweites Picknick. Mit neuer Energie setzte nun der Großteil der Gruppe die Wanderung fort, während die Fahrer zu den Autos zurückkehrten, um die Wanderer später wieder einzusammeln. Nächster Halt: Valorys, eine Mülltrennungs- und Entsorgungsanlage. Die Führung durch die Anlage hat uns sehr gut gefallen, auch wenn es nicht immer einfach war, die französischen Fachbegriffe zu verstehen. Endstation Crepes-Abend. Die Französinnen hatten Crepes und Galettes vorbereitet – eine gute Idee, denn wir hatten riesigen Hunger. Das Essen war köstlich! Ungefähr 40 Leute waren da. Dieser Tag voller Kontraste war wirklich sehr abwechslungsreich und vielseitig. Wir werden uns immer wieder gern an die Schönheit der Küste erinnern.

Freitag, 19. März 2010 Der Tag begann mit einem Vorstellungsgespräch. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe übte mit dem Universitätsdirektor, die andere mit dem Kommunikationslehrer. Beide nahmen die Rolle eines zukünftigen Vorgesetzten ein. Uns fiel auf, dass ein Vorstellungsgespräch in Frankreich angenehmer ist, als in Deutschland, da man nicht unsinnige Dinge gefragt wird, sondern Dinge, welche auch wirklich mit uns und unserem Leben zu tun haben. Das war wirklich sehr angenehm. Später fuhren wir in einem Bus an die Küste nahe der Insel Bréhat. Siel besteht aus zwei Teilen, welche nur durch einen dünnen Übergang miteinander verbunden sind. Überquert man diese Stelle, sieht man sowohl links, als auch rechts das Meer. Bei einem gemeinsamen Kochabend ließen wir unseren letzten Tag in Guingamp ausklingen.


Autoren: SchülerInnen des 3. Ausbildungsjahrgangs zum/r Staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondent/in an der LOVANIA-Akademie Leipzig (Theresa Biermann, Laura, Hoffmann, Lis Issler, Julia Jurczek, Thomas Lüdicke, Maria Seibeck, Melissa Simon, Juliane Zabel)

 



Apr 11
2008

Hölle Hochschule

Posted by admin in Privatschulen , Abgeschrieben

Die Sendung "Report Mainz" berichtete kürzlich in der ARD von der "Hölle Hochschule". Die Reporter Monika Anthes Claus-Peter Hufer kamen zur der Erkenntnis, der Bachelor-Abschluss führt zu Studienabbruch.

Prof. Wolfgang Eßbach, Universität Freiburg:

»Für mich ist die Bologna-Reform ein Schuss nach hinten. Die Ziele, die man vorgegeben hat, nämlich Mobilität, Strukturierung des Studiums, Berufsbefähigung, sind alle nicht erreicht worden. Was passiert ist, ist das Gegenteil. Die Mobilität der Studierenden sinkt. Von Berufsbefähigung kann keine Rede sein. Und die Anteile von Bulimie-Learning haben sich enorm verstärkt.«

Den ganzen Beitrag lesen.

Quelle: Report Mainz

Mär 15
2007

Personalchefs bevorzugen Privatschulen

Posted by admin in Privatschulen

Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Privatschulen e.V. (VDP), Michael Büchler, sieht die Umfrageergebnisse als weiteren Beleg für die Leistungsfähigkeit des freien Schulwesens in Deutschland: "Die von den Personalverantwortlichen geäußerten Wünsche sind an Privatschulen längst verwirklicht. Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit sind herausragende Charakteristika von Schulen in freier Trägerschaft. Dazu gehört selbstverständlich auch die freie Auswahl der Lehrkräfte." Auch der Wunsch der Personalmanager nach mehr Förderung von begabten Schülern (83 Prozent) und von Problemschülern (85 Prozent) sei an vielen Privatschulen bereits verwirklicht, so Büchler: "Durch die intensivere Betreuung und die unterschiedlichen Profile kann an freien Schulen besonders gut auf jeden Schüler eingegangen werden. Daneben gibt es Privatschulen, die sich auf die Förderung bestimmter Schülergruppen spezialisiert haben."

Dem ebenfalls häufig genannten Wunsch nach einem bundeseinheitlichen Schulsystem (83 Prozent) kann sich der VDP-Präsident allerdings nicht anschließen: "Was wir brauchen, ist mehr Wettbewerb und Vielfalt im deutschen Schulwesen. Unterschiedliche Schüler brauchen unterschiedliche Schulen, und gesunde Konkurrenz fördert die Qualität. Ein einheitliches Schulsystem stünde dem komplett entgegen und würde nur zu einer Einigung auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner führen." Der Schlüssel zu spürbaren Verbesserungen liege in größeren Freiräumen und mehr Selbständigkeit auch der staatlichen Schulen, so Büchler: "Eine unabhängige Schulaufsicht könnte dabei klar definierte Abschlussstandards auch über Ländergrenzen hinweg sicherstellen."

Die Ergebnisse der Studie finden sich im Internet unter:
http://www.focus.de/schule/schule/bildungsgipfel

Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fach-/Hochschulsektor). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.

Quelle: http://www.privatschulen.de

Mär 06
2007

Wie der Staat die Privatschulen benachteiligt

Posted by admin in Privatschulen

"Es gibt gewaltige Wettbewerbsnachteile für Privatschulen", sagte der Direktor des Instituts Michael Hüther bei der Vorstellung der Untersuchung in Berlin. Die Finanzierungslücke stehe in "nahezu jedem Bundesland im Widerspruch zur verfassungsrechtlich hinnehmbaren Grenze des von den Eltern aufzubringenden Schulgeldes". Dies laufe der Forderung des Grundgesetzes zuwider, wonach eine Aufteilung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert werden darf, sagte der Ökonom.

Die Privatschulen fristen in Deutschland ein Nischendasein. Zwar steigt die Zahl der Privatschüler an - gegenwärtig sind es an allgemeinbildenden Schulen rund 640.000 -, doch beträgt ihr Anteil an der Gesamtschülerzahl lediglich 6,7 Prozent. 1992 waren es noch 4,8 Prozent. In den alten Bundesländern erhöhte sich die Zahl der Privatschüler seither um etwa ein Drittel, in den neuen Ländern verdreifachte sie sich. Die Schulträger verlangen für das pädagogische Angebot zum Teil Gebühren von bis zu 20.000 Euro pro Jahr.

In Nordrhein-Westfalen gehen mehr als 160.000 und damit die meisten Kinder in Deutschland auf eine Privatschule. Das entspricht einem Anteil von sieben Prozent an der Gesamtschülerzahl des Landes. Den höchsten Anteil an Privatschülern verzeichnet Bayern mit zehn Prozent. Ungefähr 147.000 Schüler besuchen im Freistaat eine Schule in freier Trägerschaft. Schlusslichter sind Brandenburg (3,9 Prozent) und Schleswig-Holstein (3,6 Prozent). Auch in Thüringen (4,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen (beide 4,4 Prozent) gibt es relativ wenige Privatschüler.

Mit einem Gesamtanteil von 6,7 Prozent liegt Deutschland weit unter dem Durchschnitt der Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von 15,1 Prozent. In Ländern wie Niederlande (76,4 Prozent), Belgien (56,5) und Großbritannien (40,6) hat die Privatschule einen deutlich höheren Stellenwert. Den kleinsten Anteil an Privatschülern verzeichnen Polen (4,0) und Island (2,6).

Das IW-Köln fordert nun mit Blick auf den OECD-Durchschnitt Verbesserungen für das deutsche Privatschulwesen. "Es geht nicht darum, staatliche und private Schulen gegeneinander auszuspielen", sagte Hüther. Vielmehr müssten für beide Schultypen Rahmenbedingungen geschaffen werden, "die auf Steigerung der Effizienz und Qualität der Schulen abzielen". Es gebe nämlich "empirische Anhaltspunkte" dafür, dass sich der Wettbewerb durch private Bildungsanbieter "als leistungsstimulierend" erweise. Aber auch vor dem Hintergrund der Chancengleichheit für die Kinder müssten Privatschulen künftig in gleicher Weise mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden wie staatliche Schulen. Hüther sprach sich zudem dafür aus, Schulgutscheine auszustellen, damit Eltern eine freie Wahl des pädagogischen Angebots ermöglicht werde.

Unter Experten umstritten ist die Leistungsfähigkeit der hiesigen Privatschulen. Laut der Pisa-Bildungsstudie zeigen die getesteten Fünfzehnjährigen beider Schultypen kaum Unterschiede auf. Das IW sieht die Privaten dennoch im Vorteil: "Dass die Privatschulen trotz der finanziellen Benachteiligung mit guten Leistungen aufwarten, deutet auf eine hohe Kosteneffizienz", sagte Hüther.

Quelle: Die Welt (05.03.07)
Feb 28
2007

NRW-Kabinett: Genehmigungsverfahren für Ersatzschulen werden vereinfacht

Posted by admin in Privatschulen , Abgeschrieben

"Wir haben im Dialog mit den Ersatzschulträgern und ihren Zusammenschlüssen deutliche Akzente für den Erhalt und weiteren Ausbau der Ersatzschulen in Nordrhein-Westfalen gesetzt", so Ministerin Barbara Sommer. "Mit der neuen Verordnung unterstreichen wir ganz praktisch, dass Ersatzschulen als unverzichtbare zweite Säule des Schulwesens in unserem Land willkommen sind und bieten Raum für einen Wettbewerb um die besten Erziehungskonzepte und -methoden." Mit der neuen Ersatzschulverordnung gibt es zum Beispiel künftig einen Zwischenbescheid bei fehlenden Angaben oder fehlenden Genehmigungsvoraussetzungen. Damit wird das Genehmigungsverfahren beschleunigt.

Für Schulträger, die ihr Schulgebäude mieten wollen, reicht als Nachweis für eine ausreichende Schulraumversorgung nunmehr auch eine Mietoption, ein Mietvorvertrag oder ein Mietvertrag, der erst bei einer Schulgenehmigung wirksam wird, aus. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Ersatzschulträger im Falle der Ablehnung der Genehmigung keinen Ansprüchen seines Vertragspartners ausgesetzt ist. Der Aufwand der Ersatzschulträger zum Nachweis ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit ist reduziert worden. Dadurch sind die Gründungsrisiken für den Ersatzschulträger leichter zu steuern.

Die Verordnung trägt zugleich auch den Belangen der Lehrerinnen und Lehrer an Ersatzschulen Rechnung. Zum Beispiel wird die bisher in bestimmten Fällen vorausgesetzte sechsjährige außerschulische Berufserfahrung der Lehrkraft auf eine vierjährige verkürzt. Insgesamt sind die Vorschriften damit klarer und anwenderfreundlicher gefasst worden als bisher.

Quelle: Bildungsklick.de

Feb 12
2007

Eltern flüchten zu Privatschulen

Posted by admin in Privatschulen , Abgeschrieben

Ein sehr interessanter Artikel zum Thema "Qualität von staatlichen Schulen" findet sich auf der Webseite der "Welt".
Dieser Artikel von Christa Beckmann und Regina Köhler beschäftigt sich mit der harten Realität an staatlichen Schulen. Von Qualität kann da leider keine Rede mehr sein....

Nov 24
2006

Nach der Schule ist vor der Schule

Posted by admin in Privatschulen , Ausbildung

Hochschulstudium und Ausbildung sind nicht die einzigen Wege ins Berufsleben. Eine beliebte Alternative bieten Berufsfachschulen, doch die Palette an Schulformen ist breit, das Angebot erst mal unübersichtlich. Daher sollte man sich vorher gut informieren.

Ein interessanter Beitrag zum Thema "Ausbildung bzw. Studium an Berufsfachschulen" findet sich auf den folgender Webseite: hier klicken