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Mär 26
2010
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Leipzig - Bretagne - Brest - LeipzigPosted by Bianca in Privatschulen , Lovania , International , Förderung , Ausbildung |
Sowohl in Frankreich als auch Weißrussland wurden unsere Lovanier herzlich empfangen. Erste optische Eindrücke gibt es nun zu sehen...
Unser Dank gilt der UCO Bretagne Nord, der Puschkin-Universität Brest, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk sowie allen Organisatoren und Dozenten.
Brest, Weißrussland
Bericht der Universität Brest über den Studienaustausch
Guingamp, Bretagne
1400 Kilometer gen Westen – Tagebuch eines Deutsch-Französischen Jugendaustauschs
Montag, 15. März 2010 Nach einer sehr erholsamen Nacht trafen wir uns um neun Uhr morgens im Balzac, einem kleinen Café auf dem Unigelände, wo die französischen Studenten Frühstück für uns vorbereitet hatten: Baguettes und Hörnchen. Anschließend trug uns Antoine – ein Biologiestudent – etwas über den „ökologischen Fußabdruck“ vor. Dabei hatten auch wir die Möglichkeit, unser ökologisches Bewusstsein zu testen. Nach einer Stärkung in der Universitätskantine ging es zum gemeinsamen Lagerwirtschaftskurs mit den französischen Studenten, welche uns anschließend eine Führung durch Guingamp gaben. Gegen halb sechs erreichten wir das Rathaus, wo uns der Bürgermeister der 8000-Einwohner-Stadt nahe der Grenze von l'Armor und l'Argoat empfing.
Dienstag, 16. März 2010
Dienstag Morgen. Die Sonne hat uns aufgeweckt. Wir begannen diesen wunderschönen Tag mit Vorträgen zum Thema „Erneuerbare Energien“. Unser Thema handelte von den
Subventionsänderungen in der Solarbranche in Deutschland. Um von allen Zuhörern verstanden zu werden, hielten wir unseren Vortrag auf Deutsch und Französisch. Für uns war es eine völlig neue Erfahrung, vor einem zweisprachigen Publikum zu sprechen. Nach dieser Herausforderung hatten wir Deutschunterricht mit sechs Studenten des dritten Studienjahrs, welche uns mit ihren guten Deutschkenntnissen überraschten.
Im anschließenden Spanischunterricht erklärte uns Dozentin Frau Michel wie man die Vergangenheitsform des Subjonctif benutzt, was wir schon immer wissen wollten. Wir waren sehr erstaunt darüber, dass der Akzent der Franzosen in jeder anderen Sprache hörbar ist. Sehr sympathisch! Schließlich konnten wir unsere Kenntnisse über die französische Geschäftskorrespondenz unter Beweis stellen, indem wir einen Geschäftsbrief verfassten, der sofort von französischen Studenten und Frau Brismontier (Anm.: Verantwortliche Lehrkraft an der UCO BN Guingamp) Korrektur gelesen wurde.
Aufgrund des Themas der Woche: „Sprachenfrühling“ fand am Abend eine Vernissage, mit dem Thema „Erneuerbare Energien“, statt. Herr Le Berre, der Universitätsleiter, eröffnete diese mit einer Rede. Auch unsere Austauschstudenten hatten mit sehr viel Mühe ein internationales Buffet vorbereitet.
Donnerstag, 18. März 2010
Der Tag begann mit einer einstündigen Autofahrt zur „Côte de Granit Rose“. Dort angekommen gab es als erstes eine kleine Stärkung mit Madeleines und Cidre, ehe wir zu einer Wanderung durch die wirklich traumhafte Landschaft aufbrachen. Die Steilküste war nicht, wie anzunehmen, rosa, sondern orange. Auf einem dieser Felsen machten wir dann auch unser zweites Picknick. Mit neuer Energie setzte nun der Großteil der Gruppe die Wanderung fort, während die Fahrer zu den Autos zurückkehrten, um die Wanderer später wieder einzusammeln.
Nächster Halt: Valorys, eine Mülltrennungs- und Entsorgungsanlage. Die Führung durch die Anlage hat uns sehr gut gefallen, auch wenn es nicht immer einfach war, die französischen Fachbegriffe zu verstehen. Endstation Crepes-Abend. Die Französinnen hatten Crepes und Galettes vorbereitet – eine gute Idee, denn wir hatten riesigen Hunger. Das Essen war köstlich! Ungefähr 40 Leute waren da. Dieser Tag voller Kontraste war wirklich sehr abwechslungsreich und vielseitig. Wir werden uns immer wieder gern an die Schönheit der Küste erinnern.
Freitag, 19. März 2010 Der Tag begann mit einem Vorstellungsgespräch. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe übte mit dem Universitätsdirektor, die andere mit dem Kommunikationslehrer. Beide nahmen die Rolle eines zukünftigen Vorgesetzten ein. Uns fiel auf, dass ein Vorstellungsgespräch in Frankreich angenehmer ist, als in Deutschland, da man nicht unsinnige Dinge gefragt wird, sondern Dinge, welche auch wirklich mit uns und unserem Leben zu tun haben. Das war wirklich sehr angenehm. Später fuhren wir in einem Bus an die Küste nahe der Insel Bréhat. Siel besteht aus zwei Teilen, welche nur durch einen dünnen Übergang miteinander verbunden sind. Überquert man diese Stelle, sieht man sowohl links, als auch rechts das Meer. Bei einem gemeinsamen Kochabend ließen wir unseren letzten Tag in Guingamp ausklingen.
Autoren: SchülerInnen des 3. Ausbildungsjahrgangs zum/r Staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondent/in an der LOVANIA-Akademie Leipzig (Theresa Biermann, Laura, Hoffmann, Lis Issler, Julia Jurczek, Thomas Lüdicke, Maria Seibeck, Melissa Simon, Juliane Zabel)







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